Im heutigen 3. und letzten Teil unseres Berichts über das Wochenende beim 3-Länder Marathon am Bodensee schildert uns Miriam Nussbaumer wie sich diemal unserer Run2gether Athleten Dennis Kipkorir RUTOH und Philimon Kipkorir MARITIM in den Dienst als Pacemaker stellten:

Vor dem StartSonntag, der Marathontag! Nach einem lustigen Frühstück und anschließendem kurzen Extremcouching fuhren wir mit dem Zug Richtung Lindau. Auf dem Bahnsteig dann das große „Hallo!“. Wir trafen die Drittplatzierte von Marcialonga, Ivana Iozzia. Sie freute sich sehr. Maritim fragte sie, ob sie sich denn an ihn erinnern könne, worauf sie auf sehr erfrischende Art und Weise antwortete: „Schwarze sehen für mich alle gleich aus!“ 😊. Den 3-Länder Marathon entschied Ivana übrigens später an diesem Tag für sich.

 

Im Startgelände war noch wenig los, da die meisten Läufer ihren Start über die kürzere Distanz erst 90 Minuten später hatten.

Unsere beiden Läufer stellten sich mit ihren Fahnen mit den Zielzeiten von Sub 2.50 h bzw. 3.00 h weit vorne im Feld auf, galt es doch für sehr ambitionierte Hobbyläufer von Beginn an ein flottes Tempo zu machen.

Maritim war der erste, der sich bald einmal der schweren Fahne entledigen musste. Ich habe meinen Sohn David am Kaiserstrand platziert, wo er Fotos machte und auch die Fahne aufsammelte. Dem Veranstalter erklärte ich später, dass sie den Jungs auf den Schultern weh tat, wofür dieser durchaus Verständnis zeigte. Ich glaube auch nicht, dass sie beschwerdefrei über die 42,195 km gekommen wären. Jene Läufer, die sich an unsere Jungs anhängten, haben dies ohnehin vom ersten Kilometer an gemacht. Dank unserer schönen Run2gether Dress waren Dennis und Maritim auch ohne Fahne jederzeit weiterhin leicht zu erkennen.

Nachdem unsere beiden Läufer ihre Arbeit souverän erledigt hatten, blieben wir nicht mehr allzu lange im Stadion, sondern ließen den Tag bei uns zu Hause ausklingen. Um 21:30 brachte ich sie dann zum Bahnhof, was meine Jungs schon zum Weinen brachte. Auch am nächsten Tag meinte David wieder, dass er die Kenianer schon sehr vermisse.

Das Wochenende war für uns ein ganz ganz tolles Erlebnis! Die Läufer sind sehr unkompliziert und wollen auch gar nicht „bespaßt“ werden. Sie wohnen einfach – freuen sich über Kleinigkeiten, sind dankbar und genießen auch den Umgang mit den Kindern.
Betreuerin Miriam mit ihrem Sohn David und ihren beiden SchützlingenAuf der anderen Seite bin ich froh, wenn meine Kinder sehen, welchen Stellenwert Sport in anderen Ländern hat. Und ich bin auch froh, dass ich die Kinder damit für völkerverbindendem Begegnungen begeistern kann…..

Vielen Dank an Miriam für ihren lebhaften 3-teiligen Bericht und die Übernahme der Betreuung in Bregenz.

Wenn auch du einmal eine Wettkampfbegleitung für ein oder zwei unserer Topathleten übernehmen willst, melde dich einfach per Email bei Johann HEINZL (johann@run2gether.com) bei uns. Wir freuen uns immer wieder über Helfer!

JEuer Run2gether Team

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