Wolfgangseelauf … spricht für sich! Ein gefürchteter, aber vermutlich trotzdem einer der schönsten Läufe in Österreich. Die Organisation war wie nicht anders zu erwarten wie immer top. Gratulation an das Organisationsteam und herzlichen Dank für die Einladung!

Eines, was beim Wolfgangsee zu beanstanden ist, der Betreuer leidet neben der Tätigkeit des Mitfieberns total an Langeweile! Warum? Der Start des Rennens ist punkt 10:30 Uhr. Unsere 3 Läufer Edwin KIPKORIR, Moses Wagura WAMAITHA und Pauline Eapan machen sich mit 5 anderen Kenianern und einem Pulk von knapp 2.000 Hobbyläufern auf den Weg. Es ist eine Distanz von 27 km rund um den schönen Wolfgangsee zu absolvieren. Ein Startfoto ist schnell gemacht, danach kommt …. nix mehr. Weil eben rund um den See … damit gibt es keine zweite Begegnung. Erst die im Ziel. Bis dahin mitzittern, was das Zeug hält. Die Infos von der Strecke sind eher spärlich. Herumgehen, Läufer diverser anderer Bewerbe (5km, 10 km und Marathon) anfeuern, aber sonst einfach nur warten.

Aber dann … nach rund eineinhalb Stunden sollte es ernst werden. Eine günstige Position für das Siegerfoto wird gesucht. Und dann … er biegt um die letzte Kurve … was heißt er? … sie biegen um die letzte Kurve … zwei Läufer matchen sich dramatisch um die begehrte Siegertrophäe in Form eines weißen Rosses sprich das „Weiße Rössl“ … und … leider … Hosea Tuei, der Langzeitsieger gewinnt ein siebentes Mal mit einer Zeit von 1:30:30! Mit einem denkbar knappen Vorsprung vor … leider nicht einem Läufer unseres Teams. An Position 3 folgt dann Edwin mit einer Zeit von 1:31:03 und einem Rückstand von nur 31 Sekunden, gezeichnet von dem harten Lauf und noch härterem Finish. Bis km 26 konnte er mit den beiden in der Spitzengruppe mithalten, aber als diese den Zielsprint anzogen, fehlten ihm die entscheidenden Körner. Trotzdem „Well done!“ Unser Moses beendet das Rennen mit einer Zeit von 1:34:27 an der sechsten Position. Der steile Anstieg zum Falkenstein mit rd. 200 HM und noch steilere Abstieg ließen eine alte Verletzung wieder hervortreten, diese begleitete ihn das ganze Rennen.

Dann dauert es ein wenig, bis das Rennen der Frauen entschieden wird. Um 12:17 Uhr ist es soweit. Wie auch bei den Herren fehlt uns auch bei den Damen leider das letzte Quäntchen Glück. So wird Pauline gute Zweite mit einer Zeit von 1:49:21, 1:44 min hinter der Siegerin, die ebenfalls aus Kenia kommt. Also Congratulations!

Am Nachmittag ist Regeneration angesetzt. Jetzt heißt es warten auf die Siegerehrung. Die Läufer sind ziemlich fertig. Der Wolfgangseelauf, wunderschön aber beinhart. Nichts für Weicheier wie mich, wobei … vielleicht sollte ich doch einmal …???

Danke auch an Dirk und Sonja für die Unterstützung!

Christian live aus St. Wolfgang

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