Vor einem Monat sind die meisten unsere kenianischen Athleten wieder nach Hause zurückgekehrt. Drei Monate lang betreuten sie im Sommer die Laufgäste unserer Sommerlaufwochen auf der Turrach und bestritten an den Wochenenden ihre Wettkämpfe. Viele von Ihnen sind zu Ihren Familien heimgefahren und erholen sich derzeit von den Strapazen ihrer langen Auslandsreise, ehe schon bald wieder das Training für die Winterlaufsaison in Kenia bzw. das nächste Jahr in Europa beginnt.

Doch einer von Ihnen, nämlich der vielen von euch bekannte und allseits beliebte Geoffrey GITHUKU, gönnte sich keine Pause. Vielmehr erfüllte er sich seinen größten Traum! Er begann sofort nach seiner Rückkehr mit Planung und Bau seines eigenen Hauses.
GITHUKU durfte aufgrund seiner guten Trainingsleistungen heuer das erste Mal mit nach Europa kommen, und hat bei seinen Antritten die Erwartungen voll und ganz erfüllt. Sämtliche Ergebnisse von ihm (so wie auch für alle anderen Athleten) findet ihr übrigens in seinem Profil Geoffrey GITHUKU.

Wer jetzt vermutet, dass GITHUKU mit seinen verdienten Preisgeldern ausgesorgt hätte, der täuscht sich. Denn anders als in anderen Sportarten sind die Verdienstmöglichkeiten bei nationalen Wettkämpfen für Läufer mehr als bescheiden! Siege in Fronleiten oder in Bad Ischl oder dgl. sind natürlich nicht vergleichbar mit Marathonsiegen in Boston oder New York. Doch unsere Läufer freuen sich auch schon über 100,- Euro Siegprämie,  die trotzdem zumeist hart zu erkämpfen ist. Und gewinnt einmal ein Läufer 500,- Euro, dann ist das schon etwas ganz besonders. GITHUKU absolvierte heuer 8 Wettkämpfe und legte jeden verdienten Euro sofort auf die Seite. Einzig ein neues billiges Smartphone gönnte er sich in Österreich, alles andere nahm er mit nach Hause, um Material für seinen Hausbau einzukaufen.

Nun steht es bereits, das „kleine Traumhaus“, das mit einfachsten Mitteln aus Holz und Blech gezimmert ist.

Wer sich jetzt fragt, was denn dieses Traumhaus kostet, dem sei an dieser Stelle verraten, dass GITHUKU dafür einen Großteil seines verdienten Geldes, nämlich knapp über 1.000,- Euro dafür ausgegeben hat. Für die Inneneinrichtung langte das Geld nicht mehr aus, doch das macht ihm nichts aus. Er  meinte dazu in seiner bekannt bescheidenen Art, dass er auf das nächste Jahr hofft. „Next year, if God’s wishes and I performe well, I hope  also for good price money. I will invest with something else.“

 

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