Bange Minuten und ein 3-fach Sieg bei den Herren kennzeichneten unser erstmaliges Antreten beim Salzburg Marathon.

Mit großen Erwartungen und bis auf teils etwas zu starken Wind guten Bedingungen, starteten unsere Athleten vergangenen Sonntag in den Salzburg Marathon. Da die Vorbereitung großteils nach Wunsch verlaufen war, waren auch die Erwartungen recht hoch und das Ziel jedes einzelnen seine persönliche Bestzeit zu verbessern. Bei den Herren gelang es auf den ersten 21km unseren 3 Athleten Simon Kamau NJERI, Abraham Kipchirchir LIMO und Hosea Kiprotich RUTTO sehr gut das geplante Teamwork (da kein Pacemaker im Rennen) durchzuziehen und mit knapp 66.30 lagen alle 3 bei Halbdistanz genau im Plan und unterwegs Richtung Streckenrekord. Im zweiten Streckenteil wurde es für die 3 aber immer schwieriger das Tempo zu halten und ab km 32 konnte schließlich nur Hosea halbwegs an der Marschtabelle festhalten. Leider verlor auch er einige Minuten auf den letzten Kilometern, sicherte sich aber in etwas enttäuschenden 2.17 den überlegenen Sieg. Dahinter wurden die letzten Kilometer für Simon und Abraham zum Kampf und nur mit letzten Kräften, körperlich und mental ziemlich am Boden, erreichten sie auf den Plätzen 2 und 3 das Ziel. In Anbetracht der langen und sehr gut verlaufenden Vorbereitung doch eine herbe Enttäuschung für Beide.

Noch eine Spur härter und für uns Betreuer zu bangen Minuten wurden die letzten Kilometer für unsere Dame im Feld, Pamela Chemurgor TALAM. Ebenso sehr lange im Zeitplan kam ab km 38 der berühmte Mann mit dem Hammer und ein Vorsprung von über 9 Minuten auf die Konkurrenz schmolz dahin. Der letzte Kilometer schließlich eine wahre Qual, auf dem sie wenige Meter vor dem Ziel noch überholt wurde und nach einem kurzen Zusammenbruch vor der Zielinie nur mit letzten Kräften das Ziel erreichen konnte. Umgehend wurde sie im Rotkreuz Zelt behandelt und nach einer Zuckerinfusion ging es ihr Gott sei Dank bald wieder besser. Als kleiner Trost blieb ihr Platz 2.

Wie hart ein Marathon sein kann haben unsere Läufer in Salzburg am eigenen Leib verspürt und nach einer ausreichenden körperlichen und mentalen Regeneration werden wir gemeinsam versuchen daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

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