Schweren Herzens müssen wir, wie schon im Frühjahr, über das Ableben und den schweren Verlust von zwei run2gether Freunden berichten.

BABA GEOFFREY wie in ihn alle nannten – Geoffrey Gikunis Vater, der von der ersten Stunde durch seine Herzlichkeit und Gastfreundschaft nicht nur mich persönlich sondern unser Projekt in Kenia mit geprägt hat, ist nach kurzer schwerer Krankheit am Mittwoch Abend viel zu früh verstorben. Er war bei all unseren Bauarbeiten an vorderster Stelle aktiv beteiligt. Maßgeblich bei der Errichtung des Camps 2010 aber auch allen folgenden Arbeiten war er stets motiviert von früh bis spät mit vollstem Einsatz bei der Sache. Kein Problem, das er nicht zu lösen wußte und kein Wiedersehen mit ihm ohne eine herzliche Umarmung und sein uns immer in Erinnerung bleibendes Lächeln. Das Wohl seiner Familie aber auch das all unserer Gäste und run2gether Mitglieder stand immer zu oberst auf seiner Prioritätenliste. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und bis zuletzt auch im Kreise seiner Liebsten in Kiambogo lebend, hat er seinen 7 Kindern durch viel Arbeit und persönlichen Einsatz eine bestmögliche schulische Ausbildung ermöglicht. Seine ehrliche, immer positive und herzliche Ausstrahlung wird uns immer im Gedächtnis bleiben und die hinterlassene Lücke wird nicht zu schließen sein.

Seiner Frau, seinen Kindern und der gesamten Familie drücken wir unser tiefstes Beileid aus und wünschen allen viel Kraft, Energie und Zusammenhalt in dieser schweren Zeit.

KARL HÖLZL – Freund, Laufwochengast und Unterstützer von run2gether hat uns vor knapp 2 Wochen ebenfalls völlig unerwartet und zu früh verlassen. In Ausübung seines geliebten Hobbys, dem Laufen, beendete Karl sein durch 100%igen Einsatz und Arbeit geprägtes Leben. Als Geschäftsführer der Fa. Schiedel in OÖ war es ihm seit dem ersten Kennenlernen ein großes Anliegen unser Projekt und unsere Athleten zu unterstützen. Bei den Firmenläufen in Wels war es immer sein Wunsch durch die Teilnahme eines kenianischen r2g Athleten ein Zeichen zu setzen und es war Henry Kimani Mukuria, den er dabei besonders ins Herz geschlossen hatte und auch privat bei sich unterbrachte. Wir sind uns sicher, dass Karl auch zukünftig noch viele Läufe absolvieren und unser Projekt weiterverfolgen wird. Seinen Hinterbliebenen wünschen wir viel Kraft und bedanken uns recht herzlich für die Spende für r2g, die statt Kranzspenden im Zuge des Begräbnisses gesammelt wurde.

Parte Hölzl Karl